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Technische Daten:Bearbeiten

Länge: 12 m
Durchmesser: 2,97 m
Länge der Kollektoren: 11,54 m
Energiebedarf pro Scan: 732 MW
Rechleistung der positronischen Matrix: 1,3 Gigaquads/s

Exoteleskop.JPG


Beschreibung:Bearbeiten

Das Teleskop wurde erstmals auf Sternenbasis 6231 im Horasis System aufgebaut und getestet. In diesem System war es mit gewöhnlicher Sensortechnik nahezu unmöglich interstellare Vermessungen und Kartographie durchzuführen, aufgrund der hier extrem hohen Subraumpartikelstrahlung. Hier waren drei Knackpunkte zu überwinden, der erste war, dass Sensorenoperationen durch Subraumphänomene gestreut wurden, und damit ein weiteres Eindringen in den Tiefenraum unmöglich war. Der zweite Punkt war, dass Langstreckensensoren nicht die gewünschte Auflösung brachten, da die benötigte Konvergenz der Strahlen mit herkömmlichen Phalanxen nicht zu erzielen war. Das dritte und damit letzte Problem bestand in der Starrheit der Langstreckensensoren. Eine freie Drehbarkeit im Raum, und damit Scans in beliebige Raumrichtungen war nur durch Lageänderung des Schiffes zu erzielen.


Zum ersten Problem: Oder bei genauerer Betrachtung teilte sich das Problem in zwei Sachverhalte auf, die das gleiche bewirkten, einen überstarken Leistungsverlust aktiver Sensorenscans über große Entfernungen. Zum einen wurden bei der relativistischen Ausbreitung von Strahlen bei Lichtgeschwindigkeit die Trajektorbahnen durch die Gravitationskräfte gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie mit dem Raum gebeugt, was bei jeder Beugung zu einem nicht unerheblichen Energieverlust der Strahlen führte. Dies konnte jedoch kompensiert werden in dem man eine Korrektur anhand eines vorlaufenden Tetrionstrahles vornahm, da Tetrionstrahlen in idealer Weise der Raumkrümmung folgen konnten. Unter Einbeziehung positronischer Algorhitmen konnte damit die Sensorstrahlbahn so ideal angepasst werden, dass die Beugungsverluste auf den Faktor 10-7 pro Lichtjahr begrenzt werden konnten. Das zweite Phänomen, das zu schaffen machte waren Subraumphänomene, die aktive Sensorenscans streuten. Diese waren jedoch durch Messung der Subraumstreupartikelstrahlung, die jedem Subraumphänomen zugrunde lag, zugänglich. Es wurden spezielle Subraumstreupartikelkollektoren aus einer Monosinium/Yttranium-Legierung entwickelt. Wiederum unter Einbeziehung positronischer Rechentechnik konnten damit Streuverluste auf sogar Faktor 10-8 der Intensität pro Lichtjahr eingegrenzt werden.


Das zweite Problem: Die Strahlkonvergenz war nun so einzustellen, dass die entsprechende Leistung nun nicht durch die Apertur der Teleskopoptik auf gefächert wurde. Hier zu wurde eine spezielle Optik konstruiert, Yttranium wieder ein wichtiger Legierungsbestandteil war. Jedes Teil der Optik wie des Instrumentenmoduls des Teleskops wird dabei durch die positronische Matrix ausgerichtet und gesteuert. Hierzu wurde im Instrumentenmodul mit 200 hintereinander geschalteten Komprimierungseinheiten der Sensorstrahl bis aufs äußerste verkleinert und beschleunigt und durch die spezielle Optik so konvergent emittiert, dass selbst auf einem Lichtjahr Wegstrecke der Strahl nur um 10-5 % aufgefächert wird. Die geschätzte Reichweite des Teleskops ist bei etwa 72 Lichtjahre. Die Auflösung entspricht bei dieser Entfernung etwa der maximalen Auflösung von Nahbereichssensoren. Durch die starke Komprimierung wurde der zu scannende Bereich stark eingeschränkt. Somit können nur Planetensysteme und kleinere Nebel gescannt werden. Die Zeit zum Aufladen des Teleskops beträgt etwa 7 Minuten, danach kann der ideal berechnete Strahl ausgelöst werden. Die aufwendigen Berechnungen die dieses Teleskop für einen sauberen Scan durchführen muss, konnten nur mit einer selbstständig funktionierende positronischen Matrix realisiert werden. Ein herkömmlicher Computer mit LCARS-System würde für die Berechnung eines Scans etwa 3 Wochen brauchen. Die positronische Matrix schafft es zeitgleich mit der Aufladung in etwa 6 Minuten.


Zum letzten und damit dritten Problem: Ein fest angebrachtes Modul wäre wie bei den Sensoren zu träge, da durch die positronische Berechnung des Strahles feinst örtliche Anordnungsveränderungen durchgeführt werden mussten. Deshalb wurde das Teleskop als externes System konzipiert und an einem Arm aufgehängt, der die Verbindung zur internen positronischen Matrix bildete, es aber auch ermöglichte das System in das Schiffsinnere wieder einzufahren. Das Teleskop selbst ist frei schwenkbar in der letheralen Sensorenbank gelagert. Es ist im Normalfall mit dem astrometrischen Labor gekoppelt. Es kann völlig selbstständig, in Zusammenarbeit mit den anderen Sensoren, nach Planeten, schwarzen Löchern und sonstigen kosmischen Phänomenen scannen. Es kann aber ebenso manuell bedient und auf einzelne Raumbereiche fokussiert werden.

Einsatzgebiete derzeit:Bearbeiten

Bisher gibt es nur 3 Prototypen. Einer befindet sich auf  SB Ganymed, der andere auf der Starbase 6231, ein weiteres in der Wissenschaftlichen Fakultät in der Sternenflotten-Akademie in San Francisco. Konzipiert wurde es für Deep Space Missionen und Tiefenraumforschung in stark unwegsamen Raumgebieten.

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